Auch am 13.Februar 2009, wird die Tradition eines ehrenhaften Gedenkens an die Opfer von Dresden fortgesetzt. Dass es durchaus möglich ist, eine Gedenkveranstaltung im würdigen Rahmen, ohne politische Okkupation durchzuführen, bewiesen nicht zuletzt die über 1000 Teilnehmer am 13.Februar des letzten Jahres, sondern jüngst auch die Veranstaltung am 17.Januar 2009 in Magdeburg. So stellen auch wir, als “Aktionsbündnis gegen das Vergessen”, an uns selbst, wie auch an jeden Teilnehmer den Anspruch an ein angepasstes Auftreten und die nötige Selbstdisziplin am 13.Februar.
Material:
Ab sofort steht wieder Material zum Thema zur Verfügung. Die Aufkleber im Format A6 können über die Netzseite des “Aktionsbündnis gegen das Vergessen” bezogen werden. Es stehen zwei Motive zur Auswahl. Alle notwendigen Daten, wie Versand und Unkosten, sind ebenfalls über redaktion@aktionsbuendnis-gdv.net zu erfragen.

Aktionswoche:
In der Zeit vom 9. bis zum 15.Februar findet die “Aktionswoche 13.Februar” statt. Neben kreativen Aktionen, stehen auch nach Innen gerichtete Veranstaltungen im Mittelpunkt. Nähere Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Wie auch im letzten Jahr sind alle Aktionsgruppen, welche in ihrer Region im Rahmen der “Aktionswoche 13.Februar” aktiv werden dazu aufgerufen, dem “Aktionsbündnis gegen das Vergessen” Aktionsberichte und wenn möglich Bildmaterial zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.
Den Höhepunkt der “Aktionswoche 13.Februar” bildet der Trauermarsch in den Abendstunden des 13.Februar (Freitag).
Trauermarsch:
Der Treffpunkt für den diesjährigen Trauermarsch, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Dresdner Hauptbahnhofes. Genauere Informationen werden während der “Aktionswoche 13.Februar” bekannt gegeben.
Motto
: Im Gedenken den Opfern des alliierten Bombenangriffes vom 13.Februar 1945
Treff: 18.00 Uhr, Nähe Hauptbahnhof
Rechtsstand: angemeldet
Infos: redaktion@aktionsbuendnis-gdv.net / 0162-4727482
Anreise:
Um eine möglichst sichere An- und Abreise zu gewährleisten, wird dringend darum gebeten, sich im Vorfeld der Veranstaltung mit der Organisationsleitung in Verbindung zu setzen, um eine geeignete Vorgehensweise abzuklären. Zudem sollte jede Reisegruppe einen Busverantwortlichen benennen, der am Tag der Anreise den Kontakt zur Organisationsleitung hält. Gleiches gilt auch für die Anreise mit eigenen Fahrzeugen.
Kränze:
Das Niederlegen von Kränzen, Blumen, Gestecken und dergleichen ist in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger geworden. Oft wurden die im ehrenden Gedenken niedergelegten Kränze kurze Zeit später entweder durch die Ordnungsbehörden entfernt, oder aber mutwillig zerstört. Daher bieten wir die Möglichkeit an, die während der Abschlusskundgebung niedergelegten Kränze wieder aufzunehmen und bei der Organisationsleitung abzugeben. Im Rahmen der “Aktionswoche 13.Februar” finden die mitgebrachten Gestecke dann einen würdigen und sicheren Platz.
Auflagen:
Neben den Auflagen der Ordnungsbehörden, welche noch rechtzeitig bekannt gegeben werden, erlässt die Organisationsleitung weiterhin folgende Auflagen:
1. Es sind ausschließlich schwarze Fahnen, sowie themenbezogene Transparente gestattet.
2. Jeder Teilnehmer hat sich dem Anlass der Veranstaltung entsprechend zu kleiden und für die Dauer des Marsches ein diszipliniertes Auftreten zu gewährleisten. Eventuellen Provokationen von Außen ist mit absoluter Nichtachtung zu begegnen.
3. Eventuell anwesende Vertreter der Presse sind als nicht existent zu betrachten.
4. Das Anfertigen von Film- und Fotomaterial ist nur einer bestimmten und durch die Organisationsleitung eingesetzten Personengruppe gestattet. Betreffende Vertreter eigener Medien sind daher gebeten, sich rechtzeitig über die Netzseite bei der Organisationsleitung anzumelden.
5. Für die Dauer der Veranstaltung, einschließlich der Kundgebungen, herrscht striktes Rauchverbot.
6. Den Weisungen der eingesetzten Ordner ist folge zu leisten.

Quelle: Aktionsbündnis gegen das Vergessen
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