
„Was war das doch für ein tolles Fest am Pfingstwochenende 2011 in Eilenburg!“ – Tausende „Besucher besuchten Stadtfest in Eilenburg“ – „Ein stimmungsvolles Fest der Superlative“ – So titelte die Stadt Eilenburg und verschiedene Medien. Doch was für ein Rattenschwanz dieses Stadtfest mit sich zieht wird nirgends erwähnt. Am besten rollen wir das Feld von hinten auf.
Ausgangspunkt:
Am 30. April 2011 jährte sich die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Eilenburg zum 850. Mal, am 19. Juli 2011 die erste Erwähnung der Burg sogar zum 1050. Mal. Hierfür wollte die Stadt Eilenburg ein riesen Fest feiern. Die Ausgaben für dieses Fest sollten schon bei der Planung (wir berichteten)115.000€ (In Worten hundertfünfzehntausend Euro) kosten. Dafür sollten bei dem „Pop-Event“ mit Stefanie Heinzmann, Marquess und Culcha Cundela mindestens 5000 Menschen kommen.Die nationale Opposition um NPD-Stadtrat kritisierten schon vor dem Stadtfest diese Investitionen, wenn gleichzeitig ein Jugendclub geschlossen wurde und ein weiterer geschlossen werden soll.Stadträte wie Peter Burck (Freie Wähler) meinten dagegen, dass man auch mal „wirtschaftlich denken muss“ und „ein gewisses Risiko eingehen sollte“. …weiterlesen! »
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