Die Losung „Heraus aus der Szene und hinein in die Bewegung“ wurde von den Organisatoren des „Deutschen-Stimme-Pressefestes“ am vergangenen Sonnabend offensichtlich arg missverstanden. Wieder einmal konzentrieren sich die Veranstalter darauf, das Programm so zu gestalten, um dem subkulturellen Pöbel eine möglichst breite Bühne zu bieten. Hierbei wurde offensichtlich eine politische Veranstaltung, bei der Musikbeiträge nur zum Rahmenprogramm zählen sollten, mit einem Fest mit rein kommerziellem Hintergrund verwechselt. Stände mit einem kaum überschaubaren Angebot von Szenekleidung und Szenemusik, sowie ungezügelter Alkoholausschank und Musikgruppen, die in der subkulturellen Szene hohes Ansehen genießen, machten das Pressefest wieder einmal zu einem Wallfahrtsort für den letzten unpolitischen „Szenenationalisten“, der den nationalen Sozialismus im schlimmsten Fall nur als ein „Label“ für seine plumpen Profilierungsbedürfnisse versteht, inhaltlich damit jedoch nichts anzufangen weiß.

Die wenigsten der dortigen Besucher dürfen wohl dem Anspruch unserer Weltanschauung gerecht geworden sein, vielmehr handelte es sich dabei nur um eine Masse von Konsumenten, die sich vom üblichen BRD-Typus wohl kaum unterschieden haben, ja, wahrscheinlich in vielerlei Hinsicht noch ein weitaus tieferes Niveau erreicht haben. Besonders begünstigt wurden die zunehmenden Eskapaden des Publikums auch durch den Alkoholausschank, der bereits schon ab den frühen Nachmittagstunden erfolgt.

Dieser Zustand ist nicht mehr länger hinnehmbar, denn es kann auch nicht im Interesse des Ordnerdienstes gelegen haben, der zum größten Teil von Aktivisten des Freien Netzes und der JN-Sachsen gestellt wurde, Zeit und Mühe investiert zu haben, um ein kommerzielles Fest zu unterstützen, dessen Klientel das Ansehen unserer Bewegung im höchsten Maße schadet.

Es darf nicht sein, dass der maximale finanzielle Gewinn eines Verlags- und Versandhauses an erster Stelle steht und es dabei hingenommen wird, primär die Zielgruppe szenetypischer Klischeeerscheinungen zu bedienen. Der subkulturelle und erlebnisorientierte Bodensatz der Szene ist schon seit Jahren eine Plage für jede konstruktiv arbeitende politische Gruppierung unserer Weltanschauung.
Daher richtet sich diese Stellungnahme mit einem Appell an die Verantwortlichen der „Deutschen Stimme“ und der NPD-Bundespartei, sich in Zukunft innovativere Konzepte für eine Ausgestaltung des Pressefestes unter weltanschaulichem Anspruch zu überlegen, um unsere Bewegung nach außen hin auch als ernstzunehmend zu repräsentieren.

Die Vertreter des Freien Netzes und der JN-Sachsen werden sich in Zukunft nicht mehr als Ordnerdienst für solche Szeneveranstaltungen zur Verfügung stellen, sollten die NPD und der „Deutsche-Stimme-Verlag“ nicht dazu bereit sein, eine Weiterentwicklung einzuleiten und sich von Kommerz und subkultureller Entartung zu distanzieren.

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6 Reaktionen zu “Stellungnahme des Freien Netzes und der JN-Sachsen zum „Deutsche-Stimme – Pressefest“ 2010”

  1. Matthias Pohlam 11. August 2010 um 09:57 Uhr

    Super Stellungnahme! Wegen diesen Pöpelskins sind wir dieses Jahr auch nicht mehr hingefahren. Es ist wirklich unerträglich mit diesen Personen. Aus dem Fest sollte mal wieder ein Volksfest veranstaltet werden und kein Skinheadkonzert

  2. Ennoam 11. August 2010 um 19:25 Uhr

    So schlecht wars nun auch wieder nicht,nur Bier sollte es erst später geben.Für jeden war etwas dabei.

  3. Revenge88am 12. August 2010 um 09:31 Uhr

    super… kann ich nur zustimmen…
    war selber beim ordnerdienst und es war fürchterlich sich sich den ganzen tag mit besoffenen skinheads rumzuärgern…
    ich denke doch der ordnerdienst hat besseres zutun…

  4. Pressefestbesucheram 12. August 2010 um 10:25 Uhr

    So dreist muß man erstmal sein. Von der Aufgabe total überfordert, trotzdem die Hand aufhalten, die Abmachungen nicht einhalten und dann noch nachträglich die Fresse aufreißen. Da ist keine Frage mehr, wer selbst das tiefste Niveau noch unterbietet.
    Versager und Verräter wie euch beschäftigt hoffentlich niemand mehr als “Ordner”.

    Schriftleitung: Über Referenzen des Ordnerdienstes kannst du gern bei allen möglichen Veranstaltern Sachsens und darüber hinaus Informationen einholen, da macht sich keiner der Jungs Sorgen. Wirst du aber nicht wollen oder tun, da du nur ein niveauloser Hetzer bist. Tangiert uns nicht.

    Hand aufhalten? Auch hier macht sich deine völlige Informationslosigkeit dümmlich bemerkbar. Die Jungs arbeiten seit eh und je ehrenamtlich. Spritkosten und Verpflegung haben etwas mit Anstand und Ehre zu tun und sind nicht als Entgeld zu betrachten. Und nun geh wieder in deine Krakengruft.

  5. Antipöpelam 12. August 2010 um 10:49 Uhr

    Jungs, ihr macht das genau richtig. Die Hetzer sollten sich mal lieber überlegen, warum statt 6000 Besuchern wie in Pappritz lediglich 1500 Leute kamen. Am Wetter kanns ja nicht nur gelegen haben. Die Veranstalter wären gut beraten, ihre Zielgruppen anders auszurichten, wollen sie nochmal ein Pressefest veranstalten. Euch wirds genauso ergehen wie dem Fest der Völker oder langsam auch dem Sachsentag. Diese scheiss Szene-Kommerz-Assi-Veranstaltungen werden von Jahr zu Jahr mehr selektiert. Unsere Bewegung hat mehr zu bieten als die Szene!!!

  6. Manfredam 29. August 2010 um 15:16 Uhr

    Immer wieder ist es problematisch in der Politik. Ich frage mich wo das wohl noch alles hinführen wird. Wann wird es wieder eine Einigkeit geben?
    mfG
    Manfred Eder

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