Mahnwache am 14. Februar 2010 auf dem Marktplatz zu Wurzen

Gepostet von Admin am 17 - Februar - 2010

Aus Anlass des 65. Jahrestages der erbarmungslosen Bombardierung der unverteidigten Flüchtlings- und Verwundetenstadt Dresden versammelten sich am Sonntag zwischen 15 und 16.30 Uhr mehr als achtzig Menschen auf dem von Schnee und Eis bedeckten Wurzener Markt.

Während der würdevollen Mahnwache, die durch ein massives Polizeiaufgebot „geschützt“ wurde, verharrten Jung und Alt in einer Schweigeminute.
Dieser ergreifenden Stimmung konnten sich auch viele der Wurzener Sonntagsspaziergänger nicht entziehen.

In den Wortbeiträgen beschrieben die Redner auf die unterschiedliche Art und Weise, das im Jahre 1945 von alliierten Mördern in Dresden angerichtete Verbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung.
Es erklang die Klage eines Kindes in Versform, es wurde aus einem Aufsatz von Ulrike Meinhof aus dem Jahr 1965 über die Aggression gegen Dresden zitiert und mach offizielle Geschichtsverdrehung wurde hier beim Namen genannt und mit der Wahrheit konfrontiert.

Während der Veranstaltung fand als „Gegenpol“ ein „Friedensgebet“ in der Wenceslaikirche statt, dort hatten vornehmlich Angestellte der Stadt Wurzen und des Landkreises mit einigen „demokratischen Parteisoldaten“ einer Art „demokratischer Pflichtveranstaltung“ beigewohnt.
Möge der Allmächtige seine schützende Hand über sie legen, sofern sie wirklich nach Wahrheitsfindung und wahrer Aussöhnung streben.
Der JN-Mahnwache wurde dank dieses „demokratischen Gegenpols“ zusätzliche Aufmerksamkeit zuteil, dafür sagen die Anmelder und Teilnehmer der Mahnwache vielen Dank, auch an die Redaktion der „Muldental-Prawda“.

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8 Reaktionen zu “Mahnwache am 14. Februar 2010 auf dem Marktplatz zu Wurzen”

  1. JN-MTLam 17. Februar 2010 um 12:11 Uhr

    Der Film zur Mahnwache:

    http://www.myvideo.de/watch/7327591/JN_Mahnwache_14_Februar_in_Wurzen_im_Gedenken_an_Dresden

  2. NSMam 18. Februar 2010 um 20:05 Uhr

    Eine würdige und gelungene Gedenkstunde. Besonders beeindruckt war ich von den Blumengeschenken, welche uns von den Zaungäste als Wertschätzung entgegengebracht wurden. ;-) Tief im Inneren wissen sie doch; wir sind die Guten und haben das Recht und die Wahrheit auf unserer Seite!

  3. Gegen Weißbroteam 19. Februar 2010 um 17:03 Uhr

    Peinlich sowas.
    Habt doch den krieg selber angefangen und bis zum äußersten getrieben.Außerdem wollten die deutschen doch den totalen krieg,selber schuld.
    Bomber Harris und die Flut,das tut sachsen heut noch gut.

  4. Torsten ;)am 20. Februar 2010 um 21:54 Uhr

    @ Gegen Weißbrote

    Bildung hatt noch nie jemanden geschadet. verblödet durchs BRD-Fernsehen.
    ach und es wundert mich, das du die “sicherheitsfrage” beantworten konntest ;)

    Die Mahnwache war sehr gelungen, fand ich jedenfalls.

  5. Max S.am 21. Februar 2010 um 15:23 Uhr

    Da mir ein Auftritt in Wurzen verweigert wurde, habe ich mir doch den Bericht von meinem Bruder angehört. Ich finde es zudem auch sehr stark, dass die Spaziergänger auch mal einen Blick gewagt haben. Die meisten sollen ja doch stehen geblieben sein.
    Ein würdiges Gedenken an die unschuldigen Opfer, sowie die Revision der veröffentlichten “Geschichte” wäre wohl angebracht. ;)

  6. shlomoam 27. Februar 2010 um 16:01 Uhr

    @torsten
    Sag bitte was an meiner aussage falsch ist bzw. geschichtlich unhaltbar.Ich wüsste es gern!
    Deutsche Täter sind nun mal keine opfer,massenmord rächt sich nun mal.

  7. mainzelmännchenam 2. März 2010 um 09:14 Uhr

    Peinlich, lieber Gerd!
    Du brauchst Dein Gesicht doch nicht zu verstecken, wir kennen Dich doch!
    Deine Rede ist aber unterirdisch schlecht recherchiert gewesen! Da hätten wir Dir mehr zugetraut!
    Schade, auch der “konsevative” Teil der Neonaziszene gleitet zunehmend in Peinlichkeiten ab …
    Naja, bis zum 5. März…

    Bist Du da auch da, Gerd?

  8. @mainzelmannam 2. März 2010 um 22:33 Uhr

    Peinlich, liebes Männchen!
    Gerd hat auf der Mahnwache gesprochen, sein Verlangen sich zu “verstecken” scheint da wohl eher gering zu sein. Ihr habt doch eure eigenen Fotograf_innen vor Ort, ab und zu arbeiten müssen die doch auch mal. Was hat euch am Redebeitrag des Herrn F. (großes Geheimnis) nicht geschmeckt?
    Aber scheinbar hast du (wer immer du auch bist oder sein willst oder wirst) einen Narren am “lieben Gerd” und an der “konsevative” (!) Neonaziszene gefressen. Tipp: Achte bitte immer schön auf dein Gewicht, wenn die Hose kneipt ist es meistens schon zu spät! ;-)
    Oder bist du gar ein kleiner “Provo”, dann hat es nicht funktioniert?!
    Bis zum 5.März…..
    Grüß Gerd von mir, wenn er sich nicht gerade wieder “versteckt”!

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